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455. Die Fußtapfe der heiligen Maria.

(Grohmann, Sagen aus Böhmen, S. 306.)


Zwischen dem Hausberge bei Graslitz und dem Holzhaue ist die Räumer, ein Tal, das mit großen Granitblöcken besäet ist. Dort liegt auch ein Stein, auf welchem der Abdruck eines Fußes sichtbar ist. Als die heilige Jungfrau übers Gebirge ging zu ihrer Base Elisabeth, soll sie hier gestrauchelt sein und den Fuß in den Stein eingetreten haben. Die Fußtapfe hat deshalb auch die merkwürdige Eigenschaft, dass jeder Fuß in dieselbe passt. - Nach einer anderen Sage soll hier ein Mädchen ermordet worden sein und im Todeskampf das Mal in den Stein getreten haben.

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